





Nachdem laut Wetterbericht leider keine Besserung in Sachen Wind in Aussicht ist, wird wohl auch dieser Tag wieder unter Motorkraft bewältigt werden müssen. Nach dem auslaufen um 10.00 Uhr aus Bogense und dem Frühstück auf See, ging es durch das Kattegat in Richtung kleiner Belt vorbei an Fredericia druch den Fanö Sund über Middelfahrt in Richtung der Insel Brandsö zu unserem Ankerplatz Heijlsminde. Die Fahrt verlief ruhig durch das landschaftlich sehr schöne Gebiet. Unsere, zum Ankern ausgewählte Bucht war tückisch. Trotz sorgfältiger Navigation durch unseren Skipper und mit nicht funktionierenden Navi, was diesmal das einzige an Board war was nicht in Ordnung war, gab es kleinen Zwischenfall kurz vor dem Ankern. Die Wassertiefe betrug laut Kurs, Karte und Tiefenmesser über 6,00 m, die Flachwasserbereiche Richtung Ufer waren markiert und sichtbar. Durch die hohe Unterstömung von ca. 3 Knoten im Belt kommt es aber immer wieder zu Versandungen, so wir mit kleiner Fahrt von 1,5 Knoten gegen eine Sandbank liefen. Diese ging von 5,00m Wassertiefe unter Kiel mit einem Schlag auf 1,00 m Wassertiefe, was unser Boot sanft aber mit einem Ruck zum stehen brachte. Mit dieser, nicht unbedingten notwendigen Erfahrung ging dieser Törn nach 30 Seemeilen zu Ende und nach einer Unterwasserinspektion des Kiel´s, welcher keinerlei Beschädigung aufwies, hatten wir unsere Ankerposition erreicht. In einer herrlichen Mittsommernacht, lagen wir gut und sicher auf unserer Position bis zum nächsten Morgen. Vielleicht zum Abschluß dieses Tages noch ein paar Wetterdaten. Die Osstsee hat im offenen Wasser eine Temperatur von derzeit 12° und in Buchten und Häfen kommt mann auf 16°Grad, ansonsten kein Wind in Sicht und den ganzen Tag Soooooooooooooooooonnnnnnnnnnnnnnnnnnnnne satt.