Sonntag, 20. Mai 2012
Donnerstag, 17. Mai 2012
Tag 13 Svendborg - Fåborg
Der (vor)letzte Tag, der letzte Törn für dieses Jahr. Die Nacht haben wir ruhig und sicher an der schick gemachten Steganlage in Svendborg verbracht.
Heute morgen wurde in aller Ruhe ein Frühstückchen genossen und um elf haben wir die Leinen los gemacht.
Für die letzten paar Seemeilen bis Fåborg hatten wir keine Eile. Die Ausfahrt aus dem Hafen war entspannt und die starke Strömung im Svenborgsund war für uns nichts neues. Der Wind blies wieder heftig aus West und schob eine schicke Welle gegen die Strömung. Also wieder das gleiche Schaukelprogramm wie gestern.
Eigentlich hätten wir noch einen Tag zur Verfügung, aber egal welches Ziel wir und rausgesucht hätten, wir hätten bei dem Wind aus West einen noch weiteren Weg in unseren Heimathafen und das immer gegen Wind und Welle. So war und ist es das sinnvollste, einen Tag eher den diesjährigen Törn zu beenden und schon am Freitag in aller Ruhe die Heimreise anzutreten.
Wir hatten eine geile Zeit, haben viel erlebt, gesehen und sind weit gekommen. Im Logbuch stehen über 350 Seemeilen (ca. 600 Kilometer) davon über die Hälfte gesegelt. Wir haben Kobenhagen gesehen und sind in Schweden gewesen, haben lecker Fisch geangelt und gegessen und schicken Wind und hohe Wellen erlebt. Alles in allem, ein Super Törn.
Der Tag verlief dann recht abwechslungsreich, fahren unter Motor gegen den Wind, Segel raus und versuchen zu kreuzen, keine Höhe gemacht, Segel wieder runter, Motor an, paar Meilen fahren, das gleiche Spiel von vorn .... So ging es immer weiter, bis ca 5 Seemeilen vor unserem Ziel, ab hier passte alles und wir konnten noch einmal schön Segeln. Zwar mussten wir kreuzen und somit einen längeren Weg zurücklegen, doch das war egal. Zum Ende unserer Tour schien auch endlich wieder mal die Sonne- herrlich.
Der Rest der Reise bestand aus Yacht auftanken, ein letztes mal (perfekt) anlegen, die Rückgabe der Yacht an den Eigentümer und endlich unsere Fische in die Pfanne legen.
Jetzt geht gerade die Sonne über dem Hafen unter und wir werden uns zum Ende noch einen kleinen Schluck gönnen, schließlich war ja heute auch noch Männertag.
Heute morgen wurde in aller Ruhe ein Frühstückchen genossen und um elf haben wir die Leinen los gemacht.
Für die letzten paar Seemeilen bis Fåborg hatten wir keine Eile. Die Ausfahrt aus dem Hafen war entspannt und die starke Strömung im Svenborgsund war für uns nichts neues. Der Wind blies wieder heftig aus West und schob eine schicke Welle gegen die Strömung. Also wieder das gleiche Schaukelprogramm wie gestern.
Eigentlich hätten wir noch einen Tag zur Verfügung, aber egal welches Ziel wir und rausgesucht hätten, wir hätten bei dem Wind aus West einen noch weiteren Weg in unseren Heimathafen und das immer gegen Wind und Welle. So war und ist es das sinnvollste, einen Tag eher den diesjährigen Törn zu beenden und schon am Freitag in aller Ruhe die Heimreise anzutreten.
Wir hatten eine geile Zeit, haben viel erlebt, gesehen und sind weit gekommen. Im Logbuch stehen über 350 Seemeilen (ca. 600 Kilometer) davon über die Hälfte gesegelt. Wir haben Kobenhagen gesehen und sind in Schweden gewesen, haben lecker Fisch geangelt und gegessen und schicken Wind und hohe Wellen erlebt. Alles in allem, ein Super Törn.
Der Tag verlief dann recht abwechslungsreich, fahren unter Motor gegen den Wind, Segel raus und versuchen zu kreuzen, keine Höhe gemacht, Segel wieder runter, Motor an, paar Meilen fahren, das gleiche Spiel von vorn .... So ging es immer weiter, bis ca 5 Seemeilen vor unserem Ziel, ab hier passte alles und wir konnten noch einmal schön Segeln. Zwar mussten wir kreuzen und somit einen längeren Weg zurücklegen, doch das war egal. Zum Ende unserer Tour schien auch endlich wieder mal die Sonne- herrlich.
Der Rest der Reise bestand aus Yacht auftanken, ein letztes mal (perfekt) anlegen, die Rückgabe der Yacht an den Eigentümer und endlich unsere Fische in die Pfanne legen.
Jetzt geht gerade die Sonne über dem Hafen unter und wir werden uns zum Ende noch einen kleinen Schluck gönnen, schließlich war ja heute auch noch Männertag.
Mittwoch, 16. Mai 2012
Tag 12 Lundeborg - Ankerplatz Svendborg Sund - Svendborg
Der Tag begann ruhig und entspannt, nach dem es die ganze Nacht geregnet hat.
Unsere bestellten Brötchen lagen pünktlich um 0800 Uhr abholbereit in der Hafenkantine. Nach dem Frühstück ging es geruhsam weiter, wir haben keinen Stress und müssen nicht mehr hetzen. Das Wetter blieb durchwachsen und vom versprochenen Westwind mit 20 Knoten war im Hafen nix zu spüren.
Unser Plan war es, an Svendborg vorbei noch eine kleine Insel anzulaufen, welche auf dem Weg in unseren Ausgangshafen Fåborg liegt.
Nach dem auslaufen gegen Mittag zeigte es sich, das der Wind doch da war. Kurz nach der Hafenmole setzten wir das Vorsegel und ab ging die Post mit 6 Knoten. Nach kurzer Zeit wurde der Wind mehr und unsere Segelfläche weniger. Mit gerefften Vorsegel blieb die Geschwindigkeit konstant, bis zum Svendborg Sund. Da gab der Wind nochmal alles was hatte und blies was das Zeug hält, was auch die Wellen schön aufpuschte und wir herrlich geduscht wurden. Glücklicherweise hat unser "alter Kutter" eine Persenning unter der man bei solchen Wellen optimal Schutz findet und trotzdem segeln kann. Einen solchen Luxus hat die neue 50er Bavaria, welche uns heute unter Motor im Sund überholt hat und jetzt vor uns im Hafen liegt leider nicht zu bieten, die Jungs sind alle schön gebadet wurden. Tja, Größe ist nicht alles ;-))
Die Einfahrt in den Svendborg Sund war teilweise krass, gegen Wind in Böen von 40 Knoten und gegen 2 Meter Welle hatte unser Motörchen ganz schön zu kämpfen, teilweise machten wir gerade mal 1 bis 2 Knoten Fahrt. Im Sund wurde es dann ruhiger und wir konnten zum Nachmittagskaffee in einer geschützten Bucht ankern.
Da der Wind aber konstant heftig und böig weiterblies, war uns der Ankerplatz für die Nacht zu riskant, unseren Plan die Insel zu erreichen hatten wir eh aufgegeben, und wir entschlossen uns im Hafen von Svendborg sicher die Nacht zu verbringen.
So liegen wir hier am Steg, mit einigen anderen, die heut auch schön durchgeschüttelt wurden und geniesen die Abendsonne, die zwischen den Regenwolken immer mal durchschaut.
Unsere bestellten Brötchen lagen pünktlich um 0800 Uhr abholbereit in der Hafenkantine. Nach dem Frühstück ging es geruhsam weiter, wir haben keinen Stress und müssen nicht mehr hetzen. Das Wetter blieb durchwachsen und vom versprochenen Westwind mit 20 Knoten war im Hafen nix zu spüren.
Unser Plan war es, an Svendborg vorbei noch eine kleine Insel anzulaufen, welche auf dem Weg in unseren Ausgangshafen Fåborg liegt.
Nach dem auslaufen gegen Mittag zeigte es sich, das der Wind doch da war. Kurz nach der Hafenmole setzten wir das Vorsegel und ab ging die Post mit 6 Knoten. Nach kurzer Zeit wurde der Wind mehr und unsere Segelfläche weniger. Mit gerefften Vorsegel blieb die Geschwindigkeit konstant, bis zum Svendborg Sund. Da gab der Wind nochmal alles was hatte und blies was das Zeug hält, was auch die Wellen schön aufpuschte und wir herrlich geduscht wurden. Glücklicherweise hat unser "alter Kutter" eine Persenning unter der man bei solchen Wellen optimal Schutz findet und trotzdem segeln kann. Einen solchen Luxus hat die neue 50er Bavaria, welche uns heute unter Motor im Sund überholt hat und jetzt vor uns im Hafen liegt leider nicht zu bieten, die Jungs sind alle schön gebadet wurden. Tja, Größe ist nicht alles ;-))
Die Einfahrt in den Svendborg Sund war teilweise krass, gegen Wind in Böen von 40 Knoten und gegen 2 Meter Welle hatte unser Motörchen ganz schön zu kämpfen, teilweise machten wir gerade mal 1 bis 2 Knoten Fahrt. Im Sund wurde es dann ruhiger und wir konnten zum Nachmittagskaffee in einer geschützten Bucht ankern.
Da der Wind aber konstant heftig und böig weiterblies, war uns der Ankerplatz für die Nacht zu riskant, unseren Plan die Insel zu erreichen hatten wir eh aufgegeben, und wir entschlossen uns im Hafen von Svendborg sicher die Nacht zu verbringen.
So liegen wir hier am Steg, mit einigen anderen, die heut auch schön durchgeschüttelt wurden und geniesen die Abendsonne, die zwischen den Regenwolken immer mal durchschaut.
Tag 11 Karrebæksminde - Lundenborg
Es ist gerade 1300 Uhr, wir segeln derzeit über den großen Belt, vorbei an der Belt Brücke in Richtung Langeland. Bis jetzt haben wir heute schon 20 Seemeilen unter Segel hinter uns gebracht.
Der Morgen begann heute um 0800 Uhr mit Frühstück und endlich mal wieder frischen Brötchen vom dänischen Bäcker. Anschließend haben wir schnell die Yacht klargemacht und sind zügig aus dem schicken Hafen ausgelaufen.
Der Himmel war zwar früh noch etwas bedeckt, doch es wird langsam wärmer. Ab Ausfahrt Hafenmole hatten wie schönen Halbwind von hinten und liefen zwischen 7 und 8 Knoten unter Segel bis kurz vor die Insel Omoe. Einzig die 1 bis 2 Meter Welle von hinten war etwas nervig und lies die Yacht rollen und schaukeln.
Ab Kursänderung Omoe wurde das Wasser aber ruhig und glatt und die Sonne drückte endlich durch die Wolken, so das wir jetzt schön sonnig durch die Fahrrinne der großen Schiffe Segeln und in kürze unser Angelgebiet im Belt erreichen.
Da wir heute mal wieder Zeit haben wollen wir uns was zum Abendessen fangen. Mal sehen ob es klappt.
Mittlerweile ist es um fünf und das Wetter spielt verrückt. Von herrlichem Sonnenschein um die Mittagszeit auf Regen.
Sind kurz vorm Hafen, haben ne Scholle oder Flunder und zwei Hornhechte geangelt, leider aber keinen einzigen Dorsch. Naja, viel ist es nicht, wir bunkern die Tierchen bis morgen im Kühlschrank und versuchen es morgen noch mal. Gibt's halt heute Fleisch.
Das Anlegemanöver im Hafen haben wir heut leicht verkackt. Das erste übrigens was auf unser Tour in diesen Jahr nicht perfekt lief. Unser Stermann Svend hatte das Boot nicht komplett gedreht bekommen, da er etwas zögerlich am Gashebel war. So haben wir zwar mit dem Bug super am Steg festmachen können, aber das Heck trieb frei und kam nicht rum, wir mussten es mit einem Tau und Muskelkraft längsseits zum Steg ziehen. Naja, auch sowas kann mal passieren. Pünktlich, mit dem Anlegen setzte der Regen ein und das wird wohl die Nacht über so weiter gehen.
Der Morgen begann heute um 0800 Uhr mit Frühstück und endlich mal wieder frischen Brötchen vom dänischen Bäcker. Anschließend haben wir schnell die Yacht klargemacht und sind zügig aus dem schicken Hafen ausgelaufen.
Der Himmel war zwar früh noch etwas bedeckt, doch es wird langsam wärmer. Ab Ausfahrt Hafenmole hatten wie schönen Halbwind von hinten und liefen zwischen 7 und 8 Knoten unter Segel bis kurz vor die Insel Omoe. Einzig die 1 bis 2 Meter Welle von hinten war etwas nervig und lies die Yacht rollen und schaukeln.
Ab Kursänderung Omoe wurde das Wasser aber ruhig und glatt und die Sonne drückte endlich durch die Wolken, so das wir jetzt schön sonnig durch die Fahrrinne der großen Schiffe Segeln und in kürze unser Angelgebiet im Belt erreichen.
Da wir heute mal wieder Zeit haben wollen wir uns was zum Abendessen fangen. Mal sehen ob es klappt.
Mittlerweile ist es um fünf und das Wetter spielt verrückt. Von herrlichem Sonnenschein um die Mittagszeit auf Regen.
Sind kurz vorm Hafen, haben ne Scholle oder Flunder und zwei Hornhechte geangelt, leider aber keinen einzigen Dorsch. Naja, viel ist es nicht, wir bunkern die Tierchen bis morgen im Kühlschrank und versuchen es morgen noch mal. Gibt's halt heute Fleisch.
Das Anlegemanöver im Hafen haben wir heut leicht verkackt. Das erste übrigens was auf unser Tour in diesen Jahr nicht perfekt lief. Unser Stermann Svend hatte das Boot nicht komplett gedreht bekommen, da er etwas zögerlich am Gashebel war. So haben wir zwar mit dem Bug super am Steg festmachen können, aber das Heck trieb frei und kam nicht rum, wir mussten es mit einem Tau und Muskelkraft längsseits zum Steg ziehen. Naja, auch sowas kann mal passieren. Pünktlich, mit dem Anlegen setzte der Regen ein und das wird wohl die Nacht über so weiter gehen.
Montag, 14. Mai 2012
Tag 10 Hårbølle - Karrebæksminde
Der Tag begann wie geplant, die Sonne hat uns angelacht, der Wind hatte gedreht und wir sind in Ruhe um 0800 Uhr aufgestanden. Leider war die Nacht etwas unruhig, die in den Hafen einlaufenden Wellen krachten unentwegt laut gegen das Heck der Yacht und wir schaukelten ganz schön unruhig hin und her. Aber egal, es sollte ein schöner Segeltag werden.
Nach dem Frühstück machten wir in Ruhe die Yacht klar und legten 10 Minuten nach unseren Nachbarn vom Steg gegenüber ab. Sie lagen etwas günstiger in diesem Minihafen und konnten geradeaus auf die Hafenausfahrt steuern, wir mussten die Yacht noch wenden und brauchten den Platz dazu.
Der Wind blies mit ca. 20 Knoten aus Süd und wir machten im Sund eine Super Geschwindigkeit von über 8 Knoten (fast das maximale, was mit der Yacht geht). Unsere Nachbarn hatten den gleichen Kurs wie wir bis zum Ausgang des Sundes, fuhren aber mit Maschine und wir schafften es Sie nach kurzer Zeit unter Segel zu überholen. Keine Ahnung warum die Ihre Segel nicht nutzten, es blies zu böig und kräftig, aber das Wasser war spiegelglatt, was sich noch ändern sollte.
An der Ausfahrt des Sundes, nach der letzten der beiden Brücken, unter der wir mit 20 Meter Masthöhe gerade so durch passen baute sich dann eine schöne Welle aus. Da das Smallandsfahrwasser doch recht groß ist segelten wir mit gerefften Gross- und Vorsegel (Reffen heist nicht die ganze Segelfläche zu setzen, weil zu viel Segelfläche bei viel Wind nur Schräglage und keine Geschwindigkeit bringt und Yacht sich schwerer auf Kurs halten lässt) und 2 Meter Welle schön unserem Ziel entgegen. Einzig durch den böigen Wind mussten wir die ganze Zeit die Segel trimmen, das heist - locker lassen - straff ziehen - nächste Böe - locker lassen - Böe vorbei - straff ziehen- usw. Hat aber richtig Spass gemacht- das war Segeln pur.
Kurz vor unserem Ziel war noch eine Kursänderung Richtung Hafen notwendig und wir hatten Rückenwind.
Wie aus dem nichts tauchten im Wasser dunkle Schatten neben unserer Yacht auf - Schweinswale (Ostsee Delphine) und die begleiteten uns über eine Stunde lang bis kurz vor den Hafen. Was für ein hammergeiles Schauspiel, zum greifen nah, direkt an der Bootswand und unter dem Bug. Sie spielten die ganze Zeit mit der Yacht. Einfach grandios.
Heute hatte ich das erste mal einen Anfall von der Seekrankheit. Nein, nicht wie jetzt alle denken auf See beim segeln, sonder vorhin im Supermarkt. Alles drehte sich und die Regale schaukelten und ich musste schnell raus an die frische Luft. Jetzt, auf dem Wasser ist alles wieder schick.
Nun liegen wir in einem kleinen schicken Hafen, geschützt vor den Wellen und speisen erstmal, dann ein kleiner Rundgang durch das schicke Städtchen und freie Netz des benachbarten Campingplatzes zum hochladen der Reiseberichte ausnutzen.
Morgen gehts dann wieder 30 Seemeilen weiter, durch den großen Belt nach Lohals.
Nach dem Frühstück machten wir in Ruhe die Yacht klar und legten 10 Minuten nach unseren Nachbarn vom Steg gegenüber ab. Sie lagen etwas günstiger in diesem Minihafen und konnten geradeaus auf die Hafenausfahrt steuern, wir mussten die Yacht noch wenden und brauchten den Platz dazu.
Der Wind blies mit ca. 20 Knoten aus Süd und wir machten im Sund eine Super Geschwindigkeit von über 8 Knoten (fast das maximale, was mit der Yacht geht). Unsere Nachbarn hatten den gleichen Kurs wie wir bis zum Ausgang des Sundes, fuhren aber mit Maschine und wir schafften es Sie nach kurzer Zeit unter Segel zu überholen. Keine Ahnung warum die Ihre Segel nicht nutzten, es blies zu böig und kräftig, aber das Wasser war spiegelglatt, was sich noch ändern sollte.
An der Ausfahrt des Sundes, nach der letzten der beiden Brücken, unter der wir mit 20 Meter Masthöhe gerade so durch passen baute sich dann eine schöne Welle aus. Da das Smallandsfahrwasser doch recht groß ist segelten wir mit gerefften Gross- und Vorsegel (Reffen heist nicht die ganze Segelfläche zu setzen, weil zu viel Segelfläche bei viel Wind nur Schräglage und keine Geschwindigkeit bringt und Yacht sich schwerer auf Kurs halten lässt) und 2 Meter Welle schön unserem Ziel entgegen. Einzig durch den böigen Wind mussten wir die ganze Zeit die Segel trimmen, das heist - locker lassen - straff ziehen - nächste Böe - locker lassen - Böe vorbei - straff ziehen- usw. Hat aber richtig Spass gemacht- das war Segeln pur.
Kurz vor unserem Ziel war noch eine Kursänderung Richtung Hafen notwendig und wir hatten Rückenwind.
Wie aus dem nichts tauchten im Wasser dunkle Schatten neben unserer Yacht auf - Schweinswale (Ostsee Delphine) und die begleiteten uns über eine Stunde lang bis kurz vor den Hafen. Was für ein hammergeiles Schauspiel, zum greifen nah, direkt an der Bootswand und unter dem Bug. Sie spielten die ganze Zeit mit der Yacht. Einfach grandios.
Heute hatte ich das erste mal einen Anfall von der Seekrankheit. Nein, nicht wie jetzt alle denken auf See beim segeln, sonder vorhin im Supermarkt. Alles drehte sich und die Regale schaukelten und ich musste schnell raus an die frische Luft. Jetzt, auf dem Wasser ist alles wieder schick.
Nun liegen wir in einem kleinen schicken Hafen, geschützt vor den Wellen und speisen erstmal, dann ein kleiner Rundgang durch das schicke Städtchen und freie Netz des benachbarten Campingplatzes zum hochladen der Reiseberichte ausnutzen.
Morgen gehts dann wieder 30 Seemeilen weiter, durch den großen Belt nach Lohals.
Tag 9 Rødvig - Hårbølle
So, da wir heute wieder ein paar Seemeilen schaffen wollen heißt es jetzt - raus aus den Kojen - es ist 0600 Uhr morgens. Ein schnelles Frühstück und 0730 Uhr Leinen los.
Jetzt, es ist 1200 Uhr, haben wir schon gut Meter gemacht. Der Wind weht mit 8 Knoten aus West, so das wir 5 bis 6 Knoten Geschwindigkeit unter Sege fahren. Wir passieren gerade die Kreidefelsen von Møns Klint und haben die Hälfte des Weges fast geschafft. Tut auch nach zwei Tagen im Hafen wieder gut, der Wind und die Wellen.
Apropro Wind, der weht wie vorhergesagt, aber eiskalt. Wir haben so 7 bis 10 Grad Lufttemperatur und Angst auf Eisberge zu treffen ;-) und sind angezogen wie im Skiurlaub. Allerdings ist der Himmel fast wolkenlos und die Sonne scheint.
Nach dem wir Møns Klint passiert hatten und aus dem Windschatten der hohen Felsen waren stimmte die Richtung des Windes nicht mehr, er drehte schon auf Südwest, so waren wir gezwungen zu kreuzen um unser Ziel zu erreichen.
Als wir merkten, das wir auf der Kreuz wenig Höhe machten, änderten wir unseren Plan, starteten die Maschien und fuhren unter Motor die restlichen paar Meilen von Höhe Klintholm bis zur Einfahrt in den Alssund.
Zwischendurch machten wir noch zwei Stops auf See um die Angeln auszuwerfen, leider diesmal ohne Erfolg.
Danach ging es durch die schmale, aber Einfahrtsrinne in den Alssund und den kleinen Hafen Hårbølle. Der Sund an sich hat eine Tiefe von über 20 Meter, nur die Uferbereich sind sehr flach. Wir bekamen das in der Hafeneinfahrt zu spüren, die ist zwar mit 3 Meter Tiefe in der Seekarte und im Hafenhandbuch eingetragen, doch wir liefen auf Grund und steckten auf einmal fest.
Glücklicherweise war es nur Schlick und wir kamen unter Vollgas wieder frei und in den engen Hafen.
Der Rest lief wie immer, Yacht festmachen, kurzer Hafenrundgang, Abendessen kochen, Nachtruhe.
Morgen geht dann weiter Richtung Smålandwasser, der Wind dreht auf Süd und es soll schönes sonniges Wetter werden.
Jetzt, es ist 1200 Uhr, haben wir schon gut Meter gemacht. Der Wind weht mit 8 Knoten aus West, so das wir 5 bis 6 Knoten Geschwindigkeit unter Sege fahren. Wir passieren gerade die Kreidefelsen von Møns Klint und haben die Hälfte des Weges fast geschafft. Tut auch nach zwei Tagen im Hafen wieder gut, der Wind und die Wellen.
Apropro Wind, der weht wie vorhergesagt, aber eiskalt. Wir haben so 7 bis 10 Grad Lufttemperatur und Angst auf Eisberge zu treffen ;-) und sind angezogen wie im Skiurlaub. Allerdings ist der Himmel fast wolkenlos und die Sonne scheint.
Nach dem wir Møns Klint passiert hatten und aus dem Windschatten der hohen Felsen waren stimmte die Richtung des Windes nicht mehr, er drehte schon auf Südwest, so waren wir gezwungen zu kreuzen um unser Ziel zu erreichen.
Als wir merkten, das wir auf der Kreuz wenig Höhe machten, änderten wir unseren Plan, starteten die Maschien und fuhren unter Motor die restlichen paar Meilen von Höhe Klintholm bis zur Einfahrt in den Alssund.
Zwischendurch machten wir noch zwei Stops auf See um die Angeln auszuwerfen, leider diesmal ohne Erfolg.
Danach ging es durch die schmale, aber Einfahrtsrinne in den Alssund und den kleinen Hafen Hårbølle. Der Sund an sich hat eine Tiefe von über 20 Meter, nur die Uferbereich sind sehr flach. Wir bekamen das in der Hafeneinfahrt zu spüren, die ist zwar mit 3 Meter Tiefe in der Seekarte und im Hafenhandbuch eingetragen, doch wir liefen auf Grund und steckten auf einmal fest.
Glücklicherweise war es nur Schlick und wir kamen unter Vollgas wieder frei und in den engen Hafen.
Der Rest lief wie immer, Yacht festmachen, kurzer Hafenrundgang, Abendessen kochen, Nachtruhe.
Morgen geht dann weiter Richtung Smålandwasser, der Wind dreht auf Süd und es soll schönes sonniges Wetter werden.
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