Donnerstag, 17. Mai 2012

Tag 13 Svendborg - Fåborg

Der (vor)letzte Tag, der letzte Törn für dieses Jahr. Die Nacht haben wir ruhig und sicher an der schick gemachten Steganlage in Svendborg verbracht.
Heute morgen wurde in aller Ruhe ein Frühstückchen genossen und um elf haben wir die Leinen los gemacht.

Für die letzten paar Seemeilen bis Fåborg hatten wir keine Eile. Die Ausfahrt aus dem Hafen war entspannt und die starke Strömung im Svenborgsund war für uns nichts neues. Der Wind blies wieder heftig aus West und schob eine schicke Welle gegen die Strömung. Also wieder das gleiche Schaukelprogramm wie gestern.

Eigentlich hätten wir noch einen Tag zur Verfügung, aber egal welches Ziel wir und rausgesucht hätten, wir hätten bei dem Wind aus West einen noch weiteren Weg in unseren Heimathafen und das immer gegen Wind und Welle. So war und ist es das sinnvollste, einen Tag eher den diesjährigen Törn zu beenden und schon am Freitag in aller Ruhe die Heimreise anzutreten.

Wir hatten eine geile Zeit, haben viel erlebt, gesehen und sind weit gekommen. Im Logbuch stehen über 350 Seemeilen (ca. 600 Kilometer) davon über die Hälfte gesegelt. Wir haben Kobenhagen gesehen und sind in Schweden gewesen, haben lecker Fisch geangelt und gegessen und schicken Wind und hohe Wellen erlebt. Alles in allem, ein Super Törn.

Der Tag verlief dann recht abwechslungsreich, fahren unter Motor gegen den Wind, Segel raus und versuchen zu kreuzen, keine Höhe gemacht, Segel wieder runter, Motor an, paar Meilen fahren, das gleiche Spiel von vorn .... So ging es immer weiter, bis ca 5 Seemeilen vor unserem Ziel, ab hier passte alles und wir konnten noch einmal schön Segeln. Zwar mussten wir kreuzen und somit einen längeren Weg zurücklegen, doch das war egal. Zum Ende unserer Tour schien auch endlich wieder mal die Sonne- herrlich.

Der Rest der Reise bestand aus Yacht auftanken, ein letztes mal (perfekt) anlegen, die Rückgabe der Yacht an den Eigentümer und endlich unsere Fische in die Pfanne legen.

Jetzt geht gerade die Sonne über dem Hafen unter und wir werden uns zum Ende noch einen kleinen Schluck gönnen, schließlich war ja heute auch noch Männertag.