Sonntag, 25. April 2010-04-25
Nach einer entspannten Nacht im Hafen von Palma ging es gegen acht Uhr los. In der
Hafenausfahrt kam uns die AIDA entgegen und nach dem wir dass Schiff passiert hatten
schipperten wir unter Motor über die Bucht von Palma. Das Wetter war sonnig, die See
glatt und Wind kaum spürbar. Unterwegs gab es das erste Frühstück auf See und gegen Mittag
frischte der Wind auf, so dass wir die Segel setzen konnten. Bei herrlichem Sonnenschein
segelten wir so drei Stunden an der südwestlichen Küste von Mallorca vorbei in Richtung
Cabrera. Cabrera ist eine Gruppe aus Inseln und ein Naturschutzreservat mit einer
herrlichen Bucht. Will man hier mit der Yacht über Nacht bleiben, so muss man sich eine
Boje im Voraus reservieren, da täglich nur 50 Yachten auf die Insel dürfen. Ebenfalls
verboten ist das ankern und die Parkranger haben ein wachsames Auge. Gegen Nachmittag
nahmen wir unseren Motor zu Hilfe um rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit auf der Insel
anzukommen. Nach dem wir unser 30 Seemeilen geschafft hatten, erwartete uns eine grandiose
Kulisse bei der Einfahrt in die Bucht. Steile Felswände rechts und links und eine Wassertiefe
von 80 Metern. Hoch oben auf dem Felsen stand eine alte gut erhaltene Festung aus dem 14.
Jahrhundert. Nachdem wir eine freie Boje zum Festmachen gefunden hatten fuhren wir mit
unserem Beiboot zum Hafenkommandanten und meldeten uns ordnungsgemäß an. Da sich alle am
heutigen Tag noch nicht all zu viel bewegt hatten, beschlossen wir noch eine Exkursion auf
die Festung zu machen. Vorbei an herrlicher Natur und seltenen Pflanzen ging der steile Weg
nach oben. Auf der Festung hatte man eine herrliche Rundumsicht über die ganze Bucht.
Nach unserer Rückkehr an Bord gab´s noch ein kleines Abendessen und nen Absacker, und dann
war Nachtruhe angesagt.