Samstag, 1. Mai 2010
7. Tag Cala Pi - Palma
Freitag, 30.April 2010
Nach einer sehr schaukeligen Nacht, der Wind hatte zugenommen und trieb die Wellen vom
offenen Meer in die Bucht, sind wir um neun Uhr Morgens Richtung Palma gestartet. Anfang
bei bewölktem Wetter unter Motor, später bei Sonnenschein und leichter Brise unter Segel.
Der heutige Törn war mit 20 Seemeilen nicht so lang, so das wir keine Hektik hatten und
die Reparatur und Wartungsarbeiten an der Yacht fortsetzen konnten. Die „10 Jahre alte
Lady mit dem Namen SABOR“ hat schon einige Jahre in Kuba Ihren Dienst getan und hat
mangels Wartung und Pflege so ein paar kleine Macken die uns schon die ganze Woche
nebenher beschäftigen. Aber es war bisher jedes Jahr so, dass wir ne Woche lang putzen
und bauen und danach eine TOP Yacht zurückgeben. Trotz der Kleinigkeiten ist der Kutter
voll ok, er ist mit 4 Meter das breitest Boot was wir gesehen haben und mit 47 Fuss auch
mit das größte was es zu mieten gibt, er lässt sich gut segeln und die Anker halten diesmal auch. Kurzum, es macht Spaß. Auf der weiteren Fahrt heut gab es nicht viel aufregendes, bis wir mitten in der großen Bucht von Palma waren. Hier tauchte aus dem Nichts ganz plötzlich eine Gruppe Delfine auf und schwammen eine Weile neben uns hehr. Wahnsinn, die Tiere so nah (1 Meter) am Boot zu sehen und zu erleben. Nach der Hafeneinfahrt machten wir längsseits an der Tankstelle fest und füllten unsere Dieselvorräte auf bevor wir dann in die Marina fuhren. Hier gestaltete sich das Anlegemanöver etwas schwierig, da der Wind genau seitwärts auf den Steg geblasen hat und wir somit drei Anläufe brauchten um in „Parklücke „ zu kommen, ohne die anderen Yachten unbrauchbar zu machen. Der Hintergrund bei der Sache ist, das der 15 Meter lange Bootsrumpf eine große Angriffsfläche für den Wind bietet und man sofort zur Seite gedrückt wird und abtreibt, wenn man mit der Maschine zu langsame Fahrt macht.
Nach dem festmachen gab´s erst mal ne pflegende Dusche und Strom um alle Akkus aufzuladen
und anschließend noch ne Portion lecker Essen. Der Rest der Crew hat sich dann in die City
aufgemacht und ich hole mal alles was die letzten Tage mangels Strom und Internet auf der
Strecke geblieben ist.
Morgen früh checkt dann die erste Crew um 9.00 Uhr aus, Olaf und ich bringen danach den
Kahn auf Vordermann, bunkern Wasser und gehen einkaufen und um 13.00 Uhr kommen die
nächsten 4 Gäste für die nächste Woche an Bord. Wenn alles zügig geht werden wir morgen
Nachmittag noch auslaufen und uns wieder auf den Weg zur schönen Insel Cabrera machen wo
für Sonntag eine Boje zum übernachten für uns reserviert ist. Montag bis Mittwoch soll laut
Wetterbericht
auch mal ne etwas steifere Brise von 25 Knoten wehen, so dass wir mal so richtig schön
segeln können. Wohin uns der Wind dann den Rest der Woche noch treibt- warten wirs einfach
mal ab.







