Alle standen ausgeruht um 7 Uhr auf und nach nem schnellen Kaffee sind wir um acht Uhr in
Palma mit Kurs zur Insel Cabrera ausgelaufen. Anfänglich fuhren wir unter Maschine bei
sonnigem Wetter. Nach dem wir die 10 Meilen durch die Bucht von Palma zurückgelegt hatten
und nebenbei unser Frühstück zu uns genommen hatten, frischte der Wind leicht auf. Am Horizont
schwammen kurzzeitig wieder die Delfine mit. Auf Höhe der Bucht von Cala Pi wurde aus dem
leichten Lüftchen endlich Wind und wir setzten Segel. Nun konnten wir bei 10-12 Knoten Wind
endlich mal ein paar Stunden Richtig unter Dampf segeln und es erwies sich als richtig dass
wir die Segelmanöver gestern schon mal bei Leichtwind geprobt hatten. Unsere neue Crew
(Maue, Storch, Rene und Jan) hatten sinn dieser „Trockenübung“ gestern noch nicht ganz so
verstanden. Als sich die Yacht mit Ihren 130 m² Segelfläche heute aber dann zum ersten mal
auf die Seite legte und anschließend eine Wende unter vollen Segel bei Windstärke 3 gefahren
wurde, verstanden Sie warum jeder seinen Posten hatte und jeder Handgriff sitzen muss.
Morgen erwarten wir laut Wetterbericht dann so um die 20-25 Knoten Wind – da geht die Post ab
;-)) und durchs Küchenfenster kannst Du die Fische sehen.
Die letzten 5 der 30 Seemeilen legten wir wieder unter Motor zurück, da der Wind uns nicht
in Richtung Bucht getragen hätte. Heute haben wir die blaue Grotte auch gleich vor dem Einlaufen
ind die Ankerbucht von Cabrera, in der schönen Nachmittagssonne besucht. Es war ein komplett
anderes Bild mit einfallendem Sonnenlicht, aber einfach wieder genial. Gegen 17.00 Uhr sind
wir dann in der schützenden Bucht auf der Insel Cabrera eingelaufen, haben wieder mitten in der
Bucht an einer der Bojen festgemacht und werden die Nacht hier verbringen. Während der Rest
mit dem Beiboot an Land fuhr um die Festung auf dem Berg zu besichtigen, haben Olaf und ich
uns ums Abendessen gekümmert. Es gab lecker Nudel mit Knoblauch (3 Knollen) und dazu frische
Tomate mit Serano Schinken bei herrlichem Sonnenschein und in kristallklarem Wasser. Nach
dem Essen ist der Rest der Crew mit dem Schlauchboot noch mal an Land gefahren um hoch oben
auf der Festung sich den Sonnenuntergang anzuschauen und ich nutz die Zeit um dass hier,
bei nem leckeren Cuba Libre und geiler chill Out Musik zu schreiben. Wenn wir morgen wieder
Netz haben stell ich alles online.










