Montag, 9. Mai 2011

Tag 1 Faborg - Dyving

Die erste Nacht an Bord haben alle gut überstanden und sind mit der relativen "Enge" in den Kabienen gut klargekommen. Nach dem erwachen und einem ausgedehnten Sonntagsfrühstück sah erstmal alles nach einem weiteren  Hafentag aus. Es wehte ein starker Wind aus Ost mit Böen bist Windstärke 7, was ein auslaufen mit einer total unerfahrenen Crew verhinderte. Also nutzten wir die Zeit und gaben den neuen an Bord ein wenig Unterricht über die wichtigsten Dinge beim An-und Ablegen und checkten die Yacht nochmal komplett durch, ordneten alle Leinen und machten klar Schiff.

Gegen 11.00 Uhr besserten sich die Windverhältnisse und wir änderten unseren Plan ersteinmal dahin, dass wir wenigstens unter Motor auslaufen um mal die Yacht kennenzulernen und ein paar Manöver zu üben. Als die Yacht klar zum Auslaufen war wurden die Positionen der Crew festgelegt und jeder nochmal in seine Aufgaben eingewiesen und dann ging es auch schon los -Leinenlos -

Das Ablegemanöver klappte super und nach 30min Fahrt unter Motor gegen Wind und Wellen erreichten wir das offene Wasser. Da sich die Windverhältnisse etwas normalisiert hatten war es auch möglich das Vorsegel zu setzten und mit dem Wind von 16-20 Knoten im Rücken gut Fahrt aufzunehmen. Trotz welligem und unruhigem Wasser gab es bei der Crew keinerlei Ausfälle zu verzeichnen, so das wir mit 8 Knoten unter Segel gut voran kamen. Im Laufe der Törns setzten wir dan nach einer Kursänderung noch das Großsegel, übten ein paar Wendemanöver und segeltem bei herrlichtem Sonnenschein durch den kleinen Belt Richtung Dyving.

Etwa 10 Meilen vor unserem Ziel frischte der Wind plötzlich mehr und mehr auf und die Wellen nahmen an Höhe zu. So bekam der Teil unserer Crew, welcher noch nie mit einer Segelyacht auf dem Meer war gleich am ersten Tag das komplette "Verwöhnpaket" geboten - herrlichen Sonnenschein - Wind in Böen mit Windstärke 7 - Wellen bis 3 Meter -

Gegen 17.00 Uhr sind wir dann im schönsten dänischen Naturhafen in Dyving eingelaufen. Hier ist die Besonderheit, das man durch einen relativ engen, nur ca. 10 Meter breiten Kanal in die Hafenbucht einlaufen muss. Links und rechts des Kanals sind Sandbänke welche keinen Fahrfehler verzeihen und der Kanal hat auch nur 2 m Tiefe, so dass der Tiefenmesser auf der Yacht Alarm schlägt - die Yacht hat 1,80 m Tiefgang -


Das Anlegemanöver hat trotz Seitenwind sind super geklappt und so konnten wir Tag entspannt in diesem herrlichen Hafen ausklingen lasssen.

FOTOS WERDEN NACHGEREICHT !!!