Mittwoch, 18. Mai 2011
Tag 10 Svendborg - Stryno
Tag 11 Svendborg - Stryno Nach dem Dauerregen der letzten Nacht und heute morgen hat sich die Wolkendecke gegen Mittag aufgezogen. Als die letzten Schauer vorüber waren haben wir beschlossen aus Svendborg auszulaufen und unsere Yacht wenigstens ein paarSeemeilen weit zu bewegen. Den aufkommenden Wind konnten wir heute leider nur teilweise nutzen. Nach dem Ablegen hatten wir im herrlichen Svendborgsund eine mächtige gegenläufige Strömung mit bis zu 3 Knoten und unser Maschienchen musste ganz schön tuckern. Nach erreichen des offenen Wassers setzten wir unser Vorsegel und hatten gute 6-7 Knoten Fahrt bei Halbwind Richtung Rudköping als sich einer der Verschiebbaren Holepunkte des Vorsegels in seine Einzelteile aufgelöst hat. Damit war der Segelspass für heute Geschichte und wir starteten die Maschiene kurz vor dem engen und betonnten Fahrwasser vor der großen Brücke in Rudköping welche den Sund in 40 Meter überspannt. Unseren ersten Plan von heute Morgen, Rudköping an zu laufen hatten wir zwischenzeitlich beim Blick in die Seekarte aufgegeben und uns für eine kleine Insel als Nachtlager entschieden. Stryno war bis zu diesem Jahr nie anlaufbar für Yachten unserer Grösse, weil der kleine enge Hafen nur 1 Meter tief war. Mittlerweile auf 3 Meter ausgebaggert können wir mit unseren 2 Meter Tiefgang hier anlegen und ich muss sagen es ist Traum hier. Ein kleiner enger Naturhafen mit nur 5 Gastliegeplätzen umgeben von Wasser und Natur. Jetzt scheint die Abendsonne, man hat eine herrliche Fernsicht über die See und kann den Wind so richtig geniesen. Unsere Angelspezis haben schon wieder Ihre Ruten ausgeworfen doch außer Hornhechten gibt's hier wohl nichts zu holen. Wir werden den Abend mit einem leckeren Abendessen beenden und den Filmreifen Sonnenuntergang über der Insel geniesen.