Mittwoch, 9. Mai 2012

Tag 4 Klintholm - Skanör/Schweden

Ein schöner Morgen, Sonne und Wind aus Süd, Windstärke 3 - was will man mehr.

Um 8.30 Uhr war wecken, anschließend Frühstück im Hafen und gegen 1000 Uhr werden wir auslaufen.

Wir sind ausgelaufen und nach der Hafenausfahrt gabs auch gleich die erste Dusche. Der Wind hatte aufgefrischt und die Wellen hatten die ganze Ostsee Zeit, schön groß zu werden bevor sie bei uns ankamen. Die ersten 5 Seemeilen mussten wir unter Motor gegen die Welle und gegen den Wind ankämpfen bevor wir dann auf Höhe Møns Klint (Steilküste mit Kreidefelsen) die Segel setzen konnten.

Und dann ging's ab, bei Windstärke 5 und 2 Meter Wellen einmal quer über die 30 Seemeilen des Öresundes Richtung Schweden. Im Durchschnitt lief die Yacht zwischen 7 und 8 Knoten unter Segel und Svend zwischendurch grün an ;-))

Im laufe der Fahrt nahm der Wind in Böen zu, so dass wir Vor- und Großsegel etwas reffen mussten. Auch die Einfahrt in den Hafen von Skanör war nicht ganz ohne bei Wind um 30 Knoten. Von der Hafeneinfahrt kann man schon riesige Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden sehen, unter der wir morgen durchsegeln und dann in Kopenhagen festmachen.

So, jetzt betreten wir das erste mal in unserem Leben schwedischen Boden. Der Obligatorische Gang zum Hafenmeister und noch ein kleiner Rundgang am Strand und dann ab in die Kombüse das Abendessen bauen.

Der kleine Hafen ist recht schick, bietet aber wenig Platz für Gastlieger, man war auch recht überrascht von unserem kommen, der Tankwart hat noch keinen Diesel, das WLan Netzt ist noch ausgeschaltet, der Geldautomat ist noch im Winterschlaf und unsere Euros wollte auch keiner nur schwedische Kronen. Ansonsten liegt man hier recht ruhig und geschützt und es gibt herrliche kilometerlange weise Sandstrände.