Wie erwartet hat der Wind gedreht und Sturm gebracht. Selbst die Nacht im Hafen war sehr unruhig. Der Wind pfeift durch die Masten der Yachten und ein paar Seile klappern. Durch die Hafeneinfahrt drückt es die Wellen herein, so dass wir ganz schön schaukeln, obwohl wir fest vertäut an der Kaimauer liegen.
Der Windmesser zeigt Böen bis 40 Knoten, dass sind fast 80 km/h und die See ist aufgewühlt und die Wellen haben grosse weise Schaumkämme.
Naja, morgen soll es besser werden denn wir müssen auch weiter, haben noch fast 150 Seemeilen vor uns bis zum Ausgangshafen. Wenn der Wetterbericht stimmt, dann sieht es aber recht gut aus für die nächsten Tage, angenehmer Segelwind aus der richtigen Richtung.
Was ging heut noch so ??? Nicht viel, Yacht Cleaning war mal dran und ein nachmittags Spaziergang am herrlichen Sandstrand. Jetzt, um halb fünf ein kurzes Nickerchen, dann in der Kombüse Abendessen kochen (Kartoffeln, Buttermöhren, Schweinelende) und dann nochmal ausschlafen, wir wollen morgen fruh zeitig auslaufen.
Heute Abend leisten wir uns mal eine Internetverbindung, gibt zwar überall W Lan, aber nur gegen Bezahlung. Das war letztes Jahr noch alles kostenlos. So schön Dänemark auch ist, es ist alles etwas teurer hier, und die deutsche Telekom mit ihren Rooming Gebühren zocken auch ganz schön ab. Ein paar Wetterdaten im Netz abgerufen, und schon biste 50 Euro los, also bleibt nur eins - Telefon aus. Ok, man kann auch recht gut ohne Telefon, Facebook und Internet leben- man glaubt es kaum, aber es geht.
Ansonsten, Resümee nach einer Woche, Dänemark und Schweden, ein herrliches Fleckchen Erde, alle Leute freundlich, nett und hilfsbereit. Das Wetter könnte wärmer sein, aber zum Segeln top, die Yacht lässt sich zu dritt gut Händeln und wir haben Platz ohne Ende, es ist recht entspannt und wir gehen noch nicht auf den Geist obwohl wir 24 Stunden am Tag auf engem Raum zusammen sind.











